Am vergangenen Dienstag durfte ich bei einem Kunden die Leistungsfähigkeit des Trockeneisstrahlens unter Beweis stellen. Es ging um die Reinigung eines Schaltschranks von Industriestaub und leichtem Ölnebel. Wer es nicht wissen sollte: Versicherungen schreiben den Betreibern solcher Schaltschränke vor, dass durch Einsatz von geeigneten Reinigungsmethoden die mögliche Brandgefahr eingedämmt werden muss.

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Laut Aussage der Firma sind schon zwei Trockeneisstrahler vor mir an dieser Aufgabe gescheitert, warum und wie genau ließ sich leider nicht klären. Schon nach wenigen Sekunden des Strahlens war für den Auftraggeber klar, dass diesmal alles funktioniert. Ich setzte für die Reinigung eine 0,8″ breite Düse mit verstellbarer Fragmentierung ein. Natürlich strahlt man in solchen Schaltschränken nur mit voll fragmentiertem Eis sowie einem möglichst geringen Druck.

So gelang mir die Reinigung äußerst zügig und effektiv. Der Auftraggeber war begeistert und lobte das Ergebnis. Das größte Lob war für mich allerdings die sofortige Erweiterung des Auftrags auf zwei weitere Schaltschränke. Die Zeit- und Kostenerparnis für den Betrieb war enorm. Es freut mich, dass mir dort weitere Aufträge in Aussicht gestellt wurden. Trotzdem bleibt bei mir das mulmige Gefühl und die Frage, was denn die Kollegen hätten falsch machen können? Es wird offensichtlich Zeit das gewisse Standards geschaffen werden, woran man Fachkräfte von Hobbystrahlern unterscheiden kann.