Autor: W. Wulf, http://www.htcw-online.de.

Auch bei diesem Projekt konnte das Trockeneisstrahlverfahren seine Vorteile gegenüber konventionellen Reinigungsmöglichkeiten deutlich machen. Bereits im Vorfeld wurde die Rohkarosse, die auf einer fahrbaren Traverse montiert war, mittels Glasperlstrahlen entlockt.

Allerdings war, besonders in den schwer zugänglichen Ecken, noch auf größeren Flächen die Antidröhnbeschichtung vorhanden, was für das Trockeneisstrahlverfahren kein großes Problem darstellte. In nur wenigen Stunden konnte dieser Auftrag erfolgreich abgeschlossen werden.

Auch bei diesem Projekt zeigte sich wieder einmal deutlich, dass es aus unserer Sicht nicht ratsam ist, Karossen mit Sand, Glasperlen oder sonstigem Granulat zu strahlen, da das Strahlmittel vor allen Dingen aus den Falzen so gut wie nie restlos beseitigt werden kann, wo sich dann wieder eine „Brutstätte“ für Rost bildet. Selbstverständlich würde eine Komplettentlackung einer Karosse mittels Trockeneisstrahlen viel zu lange dauern und somit zu teuer werden. Aus diesem Grunde empfehlen wir immer wieder, die großen Flächen konventionell zu behandeln und alle Kanten und Ecken mit Hilfe des Trockeneisstrahlens zu behandeln, was wir bereits in einigen Fällen erfolgreich haben durchführen können.