In der Automobilindustrie werden höchste Erwartungen an die Zulieferer gestellt. Die produzierten Teile müssen definierten Reinheitsgraden entsprechen und werden daher regelmäßig sogenannten Restschmutzanalysen unterzogen. Ziel eines jeden Global Players im Zulieferersektor ist natürlich der A-Status als Lieferant.

Die Reinigung von Werkzeugen mit Trockeneis ist ein probates Mittel, um einen hohen Grad an Sauberkeit schon in der Fertigung zu gewährleisten. Der regelmäßige Invest seitens der Firmen in die schonenden und gleichzeitig effektive Reinigung mit Trockeneis spart auf Dauer ein vielfaches an etwaigen Aufwendungen ein, die durch nachlässige Wartung und Sauberkeit entstehen.

Die Praxis aus meinem Arbeitsalltag zeigt immer wieder, dass man es erst dann mit Trockeneis versucht, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Natürlich lässt sich in der Regel noch immer ein ansprechendes Ergebnis in der Reinigung erzielen, allerdings ist der Unterschied zu einem regelmäßigen Intervall signifikant.

[nggallery id=9]

Im vorliegenden Beispiel wurden durch Mangold Trockeneisreinigung sog. Glühöfen gereinigt, welche durch einen Fehler in der vorhergehenden Teilereinigung verrußt wurden. Die Folge war, dass neue Teile immer wieder durch herabfallende Rußpartikel im Glühvorgang Schmutz aufnahmen. Die Entfernung der Rußschicht war kein Problem, die Arbeiten selbst waren schnell erledigt. Ein Produktionsausfall fand nicht statt, da die gereinigten Ofenteile sofort wieder in Betrieb genommen werden konnten, d.h., dass die Stillstandszeit des Ofens genutzt wurde.

Es bleibt abzuwarten, wann die Kunden das Einsparpotential durch eine turnusmäßige Reinigung mit Trockeneis erkennen. Beispielrechnungen, Restschmutzanalysen sowie Foto- und Videobeweise, dass dieses Verfahren funktioniert, sind zahlreich vorhanden.