Autor: W. Wulf, http://www.htcw-online.de

In der Regel wurden stark verschmutzte Fassaden bisher vorwiegend mittels Sandstrahlverfahren gereinigt, wobei hier allerdings der Nachteil besteht, dass der als Strahlmittel eingesetzte Sand den Untergrund schädigt und anschließend mit entsorgt werden muss, was zum Einen einen enormen Zeitfaktor beinhaltet und zum Anderen die Entsorgungskosten unnötig in die Höhe treibt.

Eine mehr als gute Alternative zu konventionellen Fassadenreinigungsverfahren bietet das Trockeneisstrahlen. Im Unterschied zum Sandstrahlen ist die Reinigung von Fassaden mittels Trockeneis nicht abrasiv, wodurch der jeweilige Untergrund ob Stein, Beton, Klinker, Putz oder sonstige Verkleidung, nicht beschädigt wird. Darüber hinaus ist dieses revolutionäre Verfahren gerade für die Reinigung von denkmalgeschützten Gebäuden unverzichtbar. Da weder Chemikalien noch Wasser als Strahlmittel eingesetzt werden, kann auch keine Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringen. Austrocknungszeiten, sowie unnötig lange Gerüststandzeiten entfallen. Untergrund und Boden werden nicht mit belastenden Materialien kontaminiert. Nachfolgende Arbeiten können direkt erfolgen. Das Strahlmittel Trockeneis löst sich rückstandslos auf.

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Die Reinigung von Fassaden mittels Trockeneis bietet sich besonders dann an, wenn Verunreinigungen durch Haftwurzeln von Kletterpflanzen, durch Algen, Pilze, Moose oder Flechten, durch Umwelteinflüsse wie z.B. Abgase oder Vogelkot vorliegen, oder wenn alte Farbreste oder sonstige Beschichtungen entfernt werden müssen. Verunreinigungen durch Rückstände auf Grund eines Brandes, kann die Fassade mit Trockeneis nahezu vollständig gesäubert werden. Ein positiver Nebeneffekt bietet hierbei das Verfahren dadurch, dass der Brandgeruch ebenfalls beseitigt wird.