Häufig bekommen meine Kollegen und ich Anrufe von Fahrzeugbesitzern, denen es darum geht, den Unterbodenschutz vom Auto entfernen lassen zu wollen. Allerdings ist Unterbodenschutz nicht immer gleich. Während man vor etwa 30-50 Jahren, wenn überhaupt, eine sog. Bitumenschicht auf das unterseitige Blech aufbrachte, ging man im Laufe der 80er und 90er Jahre dazu über eine hochelastische 2K-Masse zu verarbeiten, vorwiegend in den Nahtbereichen des Fahrzeugs. Solch eine 2K-Masse haben manche Fzg-Hersteller, z.B. Mercedes und Porsche, schon sehr viel früher auf dem gesamten Unterboden verarbeitet. Was ebenfalls immer mal wieder anzutreffen ist, sind gewachste Unterböden.

Ausgangsbasis und mögl. Ergebnisse:

Bilder: Mangold Trockeneisreinigung

Nun, Bitumen und Wachs haben in der Regel dieselbe Herstellungsbasis, nämlich Mineralöl. Öle und Fette sind in dem Sinne also Naturprodukte und lassen sich mit Trockeneis problemlos entfernen. Die 2K-Beschichtungen jedoch sind künstlich hergestellte, hochelastische Materialien. Diese lassen sich meistens nur dann entfernen, wenn die Schicht sehr dünn ist oder wenn sie aufgrund des Alters oder Korrosion keinen vernünftigen Halt mehr auf der Blechoberfläche hat.

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In jedem Fall kann der Fahrzeugbesitzer davon ausgehen, dass sämtliche Rostnester am Fahrzeugunterboden durch das Trockeneisstrahlen freigelegt werden. Und das Ganze sogar so schonend, dass der Wagen auch wieder auf eigener Achse in die heimische Garage oder Werkstatt überführt werden kann.