Autor: W. Wulf

Auch und gerade zur Sanierung historischer Fachwerkgebäude ist inzwischen die Trockeneistrahltechnologie nicht mehr wegzudenken. Auf Grund der Tatsache, dass kein Wasser, kein abrasives Strahlmittel und auch keine Chemie verwandt wird und somit keine Schäden an der Grundsubstanz des zu reinigenden Materials entsteht, nutzen immer mehr Bauherren dieses schonende Verfahren. Das verwandte Strahlmittel Trockeneis löst sich rückstandslos auf. Somit werden die Entsorgungskosten extrem minimiert.

Ob zur Entfernung von Teer- und Bitumenanstrichen oder die Beseitigung von Putz- und Farbresten auf alten Balken und Mauerwerken, die Freilegung von alten Bodenfliesen von verschiedensten Beschichtungen oder sonstige „Reinigungs- bzw. Sanierungsmaßnahmen“ an historischen Gebäuden, kein anderes Verfahren ist so schonend und vielseitig wie das Trockeneisstrahlen.

An zu reinigenden angrenzenden Bauelementen, wie zum Beispiel Fenstern oder Türen, entstehen im Gegensatz, z.B. zum Sandstrahlen, keinerlei Schäden.

Im vorliegenden Fall wurde im Innenhof einer alten Bauernkate das Fachwerk saniert. Im Rahmen dieser Baumaßnahme sollten sowohl die historischen Fachwerkbalken als auch Teile des Mauerwerks von alten Teer-, Bitumen-, Farb- und Putzresten befreit werden. Dabei durften verständlicherweise die bereits erneuerten Ausfachungen sowie Fenster und Türen nicht beschädigt werden. Unter Zuhilfenahme geeigneter „Schutzbleche“, die zur Schonung der angrenzenden Ausfachungen genutzt wurden, konnte der Auftrag zur vollsten Zufriedenheit des Bauherrn gelöst werden.

Genau die richtige Anwendung für das Trockeneisstrahlverfahren, wie die Videos belegen.


Hier noch ein ergänzendes Video von M. Mangold