Döbeln, den 08.09.2014; Verfasser: A. Münch, Eisplus

In der Pirnaer Marienkirche galt es zersetzte Holzschichten möglichst schonend zu entfernen, um die 500 Jahre alten Balken nicht zu beschädigen. Durch Brandschutzbeschichtungen in den vierziger Jahren begann sich das Holz langsam zu zersetzen. Die Folge war ein Abfasern der einzelnen Holzschichten von dem teilweise 500 Jahre alten Balken.

Nach mehreren Mustern wurde sich seitens des Auftraggebers für das Trockeneisstrahlen entschieden. Was sich im Nachgang als sehr gute Wahl herausgestellt hat. Neben einer trockenen Holzoberfläche wurden auch die gesunden Holzschichten nicht angegriffen.

Auch ist die Schnelligkeit des Verfahrens bei dieser speziellen Herausforderung konkurrenzlos.

So wurden in 40 m Höhe die Trockeneisstrahlarbeiten durchgeführt und der Dachstuhl anschließend von Staub befreit um zukünftig Besuchergruppen die Holzkonstruktion über den Dächern Pirnas im vollen Glanze zu präsentieren.

Während der Strahlarbeiten

Während der Strahlarbeiten

Während der Strahlarbeiten

Während der Strahlarbeiten

Gebälk nach den Strahlarbeiten

Gebälk nach den Strahlarbeiten

Gebälk nach den Strahlarbeiten

Gebälk nach den Strahlarbeiten

 

 

 

 

 

 

 

 

Video zu den Strahlarbeiten in Pirna unter folgendem Link: Marienkirche Pirna

Weitere Infos unter: Eisplus