Jeder Oldie-Freund, der schonmal Bitumenunterbodenschutz von Hand abkratzen musste weiß, was für ein Aufwand das ist. Die Methode des Trockeneisstrahlens ist da eine enorme Entlastung und dabei spreche ich noch nicht einmal vom Restaurator, der sich die Handarbeit sparen kann sondern vor allem vom Blech.

Durch das Kratzen und Erhitzen wird das gesunde Blech ziemlich beansprucht, nachhaltig geschwächt und geschädigt. Unter Einsatz von Trockeneis lässt sich Unterbodenschutz auf Bitumenbasis vollständig entfernen, ohne das gesunde Material anzugreifen oder gar zu beschädigen. So ist es möglich, sich ein genaues Bild über den Zustand eines Fahrzeugs zu verschaffen und ggf. gleich im Anschluss die Neukonservierung durchzuführen.

Auch die Reinigung des Motors und Motorraums mit Wasser ist eigentlich eine überholte Methode. Schon immer konnte die massive Einwirkung von Nässe und Feuchtigkeit Schäden und Störungen an der elektrischen Anlage des Fahrzeugs verursachen. Früher war es der Verteiler, der das Wasser nicht mochte, heute sind es zahlreiche Steuergeräte. Beim Eisstrahlen entstehen solche Nebenprodukte einfach nicht. Wo kein Wasser, da kein Schaden – ganz einfach. Die vermeintlichen Mehrkosten gegenüber einer klassischen Reinigung mit Wasser werden durch den Mangel an Folgeschäden schnell wieder relativiert.

Unterbodenschutz halb entfernt


Motor mit Trockeneis gereinigt