Ralf Hirsch, geschäftsführender Gesellschafter des Strahlcenter Erin, erzählte mir von diesem beeindruckenden Projekt. Wie sich ein gutes Netzwerk und zeitgemäße Reinigungstechnologie vereinen können, zeigt dieses Interview.

Herr Hirsch, Sie haben mir sehr aussagekräftige Bilder dieses Projekts zukommen lassen. Wie ist es zu diesem Auftrag gekommen?

R. Hirsch: Der Kontakt kam über ein Netzwerk hier bei www.spid-ev.org zustande. Wir haben in Castrop-Rauxel ein Netzwerk mit ca. 60 Firmen aus dem Bereich Service, Industrienahe Dienstleister (www.spid-ev.org). Dort ist mein Partner Finanzreferent und ich bin Medienreferent des Vereins. Hierdurch sind wir viel unterwegs bei diversen Veranstaltungen, und bei einer dieser Veranstaltungen waren wir in den Räumlichkeiten des betroffenen Gebäudes.

Anwesend waren u.a. der Bürgermeister, Wirtschaftsförderung, Mieter, NRW-Bank-Vertreter, die Presse, der zuständige Architekt und Planer des Gewerbegebietes sowie die Projektleiterin der Firma, die das Projekt für die LEG betreut. Hier wurde der Kontakt geknüpft und wir erhielten den Auftrag.

Warum entschieden sich die Entscheidungsträger für das Eisstrahlverfahren?

R. Hirsch: Eine Reinigung mit Wasser oder ähnlichem war nicht möglich wegen den Umweltschutzauflagen. Ein Auffangen des Wassers war nur schwer möglich und die dahinter gelegenen Fenster wären zusätzlich noch verschmutzt worden. Trockeneis hinterlässt keine Rückstände, somit gab es auch nichts zu entsorgen.

Wir haben im Vorfeld ein kleines Stück zur Probe gestrahlt, ca. 4 m2. Das Ergebnis kam sehr gut an und gab den Ausschlag für die Beauftragung.

Hat sich der Auftrag auch nachhaltig für Sie ausgezahlt?

R. Hirsch: Die Gesellschaft betreut in Deutschland einen riesigen Gewerbebestand. Wir haben mittlerweile sehr guten Kontakt zur Projektleiterin und zum Architekten der uns hervorragend unterstützt.

Das Interview führte Markus Mangold

Strahlcenter Erin vor Ort


Fassadenreinigung mit Trockeneis


Vorher/Nachher - ein eindeutiges Ergebnis